Avocado-Feta-Wraps mit scharfer Salsa

Ich leide eindeutig unter Futterneid. Hat jemand etwas vermeintlich leckeres auf dem Teller, möchte ich das auch auf meinem Teller haben. Auf der anderen Seite ist das Gras schließlich immer grüner. So auch letzte Mittagspause als meine Kollegin Wraps mit Hackfleisch dabei hatte – ich aber die ziemlich lahme Semmel vom Bäcker mein Mittagessen nennen durfte.

Wenn ich die Wraps schon nicht meiner Kollegin vom Teller stibitzen konnte, dann mussten sie wenigstens als Abendessen her. So gab es also abends Avocado-Feta-Wraps mit scharfer Salsa. Reingehauen habe ich einfach alles, was mein Kühlschrank noch hergegeben hat und wie das so oft ist, kam da auf einmal etwas verdammt leckeres raus. Etwas, das ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte und das wie die Faust auf’s Auge zu Jankes Blogevent Wraps, Crepes & Co passt.

Zutatenliste

  • 8 kleine Wraps (oder 4 große)
  • 125g Feta
  • 1 kleines Bund Ruccola
  • 1 Avocado
  • 2 EL Schmand
  • eine halbe Zitrone
  • 1 Hand voll Walnüsse
  • 3 mittelgroße Tomaten
  • 1 mittelscharfe Chili
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL weißer Balsamico
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 1 rote Zwiebel
  • Salz und Pfeffer

Los geht’s

Für die Salsa die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel häuten und in kleine Stückchen schneiden und zu den Tomaten geben. Die Basilikumblättchen waschen und in Streifen schneiden. Alles miteinander vermischen und die Maße mit dem weißen Balsamico und dem Olivenöl anmachen. Die Chili in kleine Stücke schneiden und in die Salsa geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Avocado aushöhlen. Die Zitrone auspressen und etwas Zitronensaft sowie dem Schmand zur Avocadomaße geben. Wiederum alles gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Parallel die Walnüsse grob hacken und in der Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett oder Öl anrösten. Achtung, sie werden ganz schnell schwarz!

Den Ruccola waschen, von den bitteren Stielen befreien und grob hacken.

Die Wraps in einer Pfanne ohne Fett erhitzen – dabei die Wraps jeweils wenden.

Auf die heißen Wraps die Avocadomaße, zwei Löffel der Tomatensoße, den Ruccula sowie den Fetakäse und ein Teelöffel der Walnüsse geben.

Die beiden Seiten (rechts und links) übereinander klappen und von unten den Wrap zu klappen. Weil die Wraps immer etwas schwierig zu essen sind, habe ich sie mit Backpapier umwickelt und das Papier mit einem Gummi umwickelt. So eignen sie sich hervorragend als Snack.

Liebe Janke von Jankes Soulfood, ich freue mich total, meinen Beitrag zu deinem tollen Blogevent beizutragen – es lebe der Wrap! 😉

Blog-Event CXI – Wraps, Crêpes & Co. (Einsendeschluss 15. August 2015)

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5 Kommentare

  1. Anonymous

    Boah … jetzt gerade leide ICH unter Futterneid 😛 – die Wraps sehen irre gut aus!

  2. Und ich will auuuuch welche!! 😀 Futterneid ist auch grande. Ich hab das manchmal auch. Besonders dann im Restaurant, wenn ich dann denke, Mist, hätteste mal das andere bestellt. Dabei hat man es sich ja ausgesucht!! 😉
    Wraps gehen ja immer. Finde ich total lecker. Und mit Avocado und Rucola super lecker. Die Idee mit den Nüssen finde ich toll! 🙂
    Doro, hab noch einen schönen Abend und schwesterliche Grüße zu Dir 😉
    Katja

    • Doro

      Oh wie beruhigend, Katja, dass es dir auch so geht mit dem Futterneid! Aber man will halt immer das haben, was man nicht hat, gell? 😉
      Danke für deine lieben Worte. Ich finde Walnüsse im Essen gehen irgendwie immer.
      Ich wünsche dir einen wundervollen Abend, Blogschwesterlein!
      Liebste Grüße,
      Doro

  3. Liebe Doro,
    ich freue mich total, dass du meiner Einladung gefolgt bist, denn deine Wraps sehen oberlecker aus!!
    Ich habe mich ja aus purem Egoismus für dieses Thema entschieden, denn so lerne ich gaaaanz viele neue Wrap-Rezepte kennen 🙂
    Liebste Grüße aus der Soulfood-Küche
    Janke

  4. Oh wie lecker. Genau nach meinem Geschmack. Find ich suuuper 🙂
    Lieben Gruß,
    Jenny

    PS: Ich leide auch unter chronischem Futterneid 😉

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