Es knödelt, Teil 3: Südtiroler Kasnocken

Es hat ein bisschen auf sich warten lassen, aber hier ist es: Mein Rezept für Südtiroler Kasnocken und Teil 3 meiner Rezeptserie rund um Knödelrezepte. Nach den Rote Bete Knödel sowie den Spinatknödel mit Salbeibutter ist das nun der letzte Teil. Ich muss gestehen, dass ich zu dem Spinatnockenrezept eine ganz besondere Liebe pflege. Sie erinnern mich an unzählige Wanderurlaube in Südtirol.

Kasnocken wie auf d‘ Hüttn – eine kleine Liebe

Klein-Doro verbrachte früher jedes Jahr mit ihren Eltern und befreundeten Familien ein paar Herbsttage zum Wandern in Südtirol. Wandern war ab dem Alter von acht Jahren allerdings irgendwie uncool. Meine Hauptmotivation während des Urlaubs den Berg hinaufzuwandern, war daher stets das Essen auf der Berghütte (das hat sich um ehrlich zu sein, bis heute nicht geändert). Hüttenmakkaroni, Speckeier und Kasnocken schwebten mir die ganze Wanderung wie kleine Wölkchen um meinen Kopf. Das war der Beginn meiner Liebe zu Südtiroler Kasnocken. Für euch habe ich diese Liebe jetzt gekocht und verbloggt.

Das Rezept ist übrigens auch Teil der Rezeptesammlung „Herzhaftes aus der Alpenküche“ vom Alpenwelt Magazin. Hier findet ihr weitere kulinarische Highlights aus der alpenländischen Küche wie das Schweizer Käsefondue oder einen leckeren Wildkräutersalat.

Essentiell für den Geschmack der Nocken ist der richtige Käse. Erst ein richtig guter Bergkäse macht dieses Rezept perfekt. Die Südtiroler nehmen oftmals Graukäse für die Kasnocken. Dieser ist allerdings sehr schwer und geschmacktlich sehr intensiv. Daher habe ich mich für einen etwas milderen Bergkäse entschieden. Ich empfehle euch, dafür an eine gut sortierte Käsetheke zu gehen.

Zutatenliste

ergibt etwa 15-20 Kasnocken

  • 300g Bergkäse
  • 300g Knödelbrot
  • 250ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • 50g Butter
  • 4 Eier
  • 50g Lauch
  • etwas Öl und Salz
  • Butter und Parmesan zum Garnieren

Los geht’s

Den Käse, die Zwiebel sowie den Lauch in kleine Stücke schneiden. Die Milch auf dem Herd erwärmen und über das Knödelbrot gießen. Parallel die Zwiebel in etwas Öl andünsten und ebenfalls zu der Knödelmasse geben. Den Käse, die Eier sowie den Lauch ebenfalls dazu geben. Nun die Masse gut durchkneten und mit Salz abschmecken.

Mit den Händen aus dem Knödelteig Nocken formen und einen Topf mit Salzwasser zum Sieden bringen. Die Kasnocken etwa zehn Minuten ziehen lassen und dann vorsichtig aus dem Wasser holen. Mit Butter und Parmesan garnieren,

Lasst euch den Geschmack der Alpen schmecken!

Sehr beliebt ist übrigens die Kombination aus mehreren Knödeln, das sogenannte Tris aus Kasnocken, Spinatknödeln und Rote-Bote-Knödeln.

In Kürze erscheint hier außerdem noch die Videoanleitung zum Kasnocken-Rezept. Vorbeischauen oder Newsletter abonnieren lohnt sich also. 😉

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2 Kommentare

  1. Reinhard

    Ich oute mich gerne als derjenige, der Klein-Doro als ihr Vater auf die Berge getrieben hat. Uns allen hat es gut getan, den meisten hat es Spass gemacht und geschmeckt hat es allen. Also ein authentisches und gutes Rezept bzw. Gute Triologie. Mach weiter so, wir haben auch noch viele andere Sachen genossen.

    • Doro

      Das stimmt, es hat Spaß gemacht, und es gibt noch einige Rezepte, die ich vorstellen könnte. 😉

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