Kategorie: Länderküche

Pilz-Spargel-Burger mit Safranrisotto

Burger liegen voll im Trend. Im München gibt es gefühlt bald mehr Burgerläden als Biergärten – und das will wirklich schon was heißen für die Stadt der Biergärten. Das Angebot von Burgern ist dabei so vielfältig wie die Sorten Bier in Bayern: Cheeseburger, Fischburger, Veggieburger, Chiliburger. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber wer sagt, dass ein Burger stets aus Brötchen und Zwischeneinlage bestehen muss? Ich plädiere für den Pilz-Spargel-Burger. Der schmeckt knackig und frisch und kommt komplett ohne Bürgerbrötchen aus.

Denn was des Classic Burgers sein Fleisch und Käse ist, ist dem Pilz-Spargel-Burger grüner Spargel und ein Chili-Parmesanchip. Zwiebeln und eine Mayo-Senf-Soße ersetzen beim Pilz-Spargel-Burger Mozzarella, getrocknete Tomaten, Basilikum und Frühlingszwiebeln. Da diese Version ohne Burgerbrötchen als Sättigungsbeilage auskommt, gibt es dazu ein schlichtes Safranrisotto.

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Easy Peasy Potato Dinner

Wer kennt es nicht? Gerichte, die aus einer Resteverwertung entstehen, sind die besten. Ziemlich genauso entstand eines Abends mein Easy Peasy Potato Dinner (man könnte durchaus auch Kartoffel-Gemüse-Pfanne mit Spiegelei sagen, aber das würde einfach viel zu langweilig klingen). Karoffeln, die bereits anfangen zu keimen, etwas Gemüse im Kühlschrank und noch ein Putenschnitzel im Gefrierer, das war die Ausgangslage für dieses Rezept.

Inzwischen ist das Easy Peasy Potato Dinner jedoch voll in mein Rezepteinventar übergegangen. Jedes Mal ein klein wenig anders, doch immer sehr lecker. Mal mit Ei, mal mit Würstchen anstatt Putenschnitzel, mal schmeckt es eher nach Italien, mal mehr nach bayrischer deftiger Küche. Hier habe ich allerdings mal meine Standardversion zusammengetragen, die nebenbei auch noch komplett glutenfrei ist.

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Ravioli mit Büffelmozzarella

Pure Muskelkraft und ein Nudelholz und man erhält einen schönen dünnen Pastateig. Wer Pasta selber machen möchte und keine Nudelmaschine zur Verfügung hat (wie ich), der muss etwas Ausdauer und Zeit mitbringen. Diese Investition lohnt sich allerdings sehr, denn die Büffelmozzarella-Ravioli (Ravioli con mozzarella di bufala) sind ein wahres Gedicht. Schneidet man die kleine italienische Pasta auseinander, fließt flüssiger Mozzarella heraus. Dazu noch Butter mit frischem Salbei vom Balkon und ihr könnt euch Italien direkt auf der Zunge zergehen lassen. Die italienische Küche macht einfach unglaublich glücklich.

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Fitnessspätzle glutenfrei

Ich esse für mein Leben gerne Pasta, Pizza, Knödel und Spätzle – in allem ist grundsätzlich erst einmal Gluten enthalten. Hat mich nie gestört, bis ich vor zwei Wochen Besuch von meiner Lieblingshamburgerin bekomme habe, die vor wenigen Monaten ihre komplette Ernährung umgestellt hat. Bei ihr wurde eine Glutenunverträglichkeit festgestellt.

Ich muss gestehen, dass ich mich bis zu diesem Besuch noch nie ausführlicher mit dem Thema Gluten befasst hatte. Nur eins wusste ich: In ziemlich vielen Lebensmittel ist Gluten enthalten. Wo genau? Keine Ahnung.

Das hat sich in den drei Tagen Besuch etwas geändert – ich weiß jetzt rudimentär, wo Gluten enthalten ist und wo nicht. Die süddeutsche Küche ist voll davon – aber das lässt sich ändern: Ich habe mich an glutenfreie Spätzle herangewagt und ich bin begeistert. Die Spätzle gingen blitzschnell und schmecken kaum unterschiedlich zu den Spätzle aus Weizenmehl. Und weil meine Lieblingshamburgerin und ich letzten Sommer immer zusammen gesportelt haben, gibt’s die Spätzle heute als Fitnessedition mit Rucola und Avocadolachs – perfekt für einen lauen Abend auf dem Balkon.

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Spinat-Spiegelei-Pizza

Es gibt Kombinationen, die gehören für mich intuitiv zusammen. Dazu gehören Pommes und Mayo, Pasta und Parmesan, Semmel und Butter und eben auch Spinat und Spiegelei. Koche ich mit Spinat, habe ich das tiefe Bedürfnis dazu ein Spiegelei zu essen. So dachten auch die Italiener und haben die Spinat-Spiegelei-Pizza erfunden. Eine kleine Hürde stellt bei diesem Rezept nur das Spiegelei dar, aber dazu später mehr.

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Spinat-Salbei-Nockerl

Spinat + Salbei + Ricotta = Spinatnockerl

Spinat-Salbei-Nockerl wecken Kindheitserinnerungen in mir, denn sie gehörten in den Wanderurlauben mit meinen Eltern in Südtirol mindestens einmal zum kulinarischen Pflichtprogramm. Inzwischen fahre ich zwar nicht mehr mit meinen Eltern in den Wanderurlaub, die Spinatnockerl sind allerdings auf dem Speiseplan geblieben. Ähnlich wie Pasta lassen sie sich vielseitig kombinieren. Ob mit Tomatensoße, in Salbeibutter mit Parmesan, als Auflauf oder in einer klaren Brühe – den Verwendungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Außerdem lassen sie sich prima einfrieren.

Wer noch keine Spinat-Salbei-Nockerl gekostet hatte, sollte es also schnellstmöglich tun:

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Rosmarin-Focaccia

Bei 21° Mitte April juckt es so einige den Grill auszupacken und endlich wieder anzuheizen. Wenn ich meiner Nase nachgehe, hat so manch einer dieses Wochenende die Grillsaison auch tatsächlich eröffnet. Ich habe so einige Bratwürstchen gerochen.

Neben Würstchen, Steaks, Salaten und Kräuterbutter gehört bei den meisten auch Brot zur obligatorischen Grillabendausstattung. Da der Sommer (OK, Frühling) gerade erst in den Startlöchern steht, gibt es heute ein Brotrezept, das sich hervorragend für den nächsten Grillabend eignet – oder auch nur einfach so.

Frisch aus dem Ofen

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Sugo di pomodoro

Meistens ensteht eine schnelle Tomatensoße bei mir aus einer Dose geschälten Tomaten, die zwar gut schmeckt, aber eben nicht wie im letzten Italienurlaub. Ich wollte daher eine richtige Tomatensoße aus richtigen Tomaten machen, die ich persönlich ausgesucht und gekauft habe. Gesagt, getan.

Für das Projekt “ Eine Tomatensoße, die mich an einen lauwarmen Abend in der Toscana erinnert“ benötigt der Koch vor allen Dingen eins: Zeit. Denn je länger die Tomaten einkochen, umso leckerer wird die Soße. Am Ende war das Sößchen so köstlich, dass ich es direkt aus dem Topf gelöffelt habe. Den übrigen Rest habe ich (ganz nach meiner Lieblingsgewohnheit) in Gläschen und Fläschen gefüllt. Für jeden, der auch das tiefe Bedürfnis hat, eine richtige Tomatensoße zu köcheln, kommt hier mein Rezept.

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Walnuss-Minze-Pesto

Ein eigenes Pesto zubereiten, geht blitzschnell, ist einfach und schmeckt viel besser als die gekauften Versionen. Wer einmal selbstgemachtes Pesto gegessen hat, wird so schnell kein gekauftes mehr essen – dafür ist ein selbstgemachtes Pesto einfach zu lecker. Das Basilikumpesto ist der Klassiker unter den Pestosorten, aber wie wäre es mit einem Walnuss-Minze-Pesto?

Es passt hervorrandend auf’s Brot oder auch zu Pasta. Füllt es einfach in Gläschen und ihr habt immer ein leckeres Blitzessen im Kühlschrank parat.

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Kartoffelbrot

Ich bin eigentlich nicht der größte Brotesser (ich bin eindeutig ein Warmesser), aber bei selbst gebackenem Brot kann ich nicht widerstehen. Da ich mir bewusst bin, wie viel Mühe das Brotbacken kostet, wird es in meiner Küche auch nicht wie abgepacktes Brot hart – davor habe ich es längt aufgegessen.

Auf die Idee ein Kartoffelbrot zu backen, kam ich, als ich das Kartoffelbrot eines bekannten Supermarktes mit L gekauft habe. Es war sehr lecker, aber irgendwie habe ich bei SB-Broten immer Angst, dass meine Geschmacksnerven von Konservierungsstoffen geblendet werden.

Nachdem ich mein Brot inzwischen fast aufgegessen habe, kann ich jedem nur das selbst gebackene Kartoffelbrot ans Hers legen. Besonders warm mit Butter ist es ein Genuss!

Hier kommt mein Rezept für selbstgemachtes Kartoffelbrot.

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